Schwedisches Kunsthandwerk ‘Slöjd’

2. Juli 2010

Dass Schweden voller wunderschöner Seen ist besonders der schwedische Sommer ziemlich wenige Wünsche offen lässt, ist bekannt. Auch dass der gemeine Schwede offenbar ein gutes Händchen für Design und Stil hat, beweist ein großes Möbelhaus ebenso eindrucksvoll wie die berühmten schwedischen Klamottenläden, die quer durch Europa wie die Pilze aus dem Boden schießen. Innerhalb Schwedens wird der gute schwedische Geschmack aber auch noch in einem anderen Bereich deutlich, dem ‘Slöjd’, also dem traditionellen Kunsthandwerk. Von Region zu Region gibt es verschiedene Spezialitäten aus den Bereichen Textilien, Keramik, Volkstrachten, Schnitzereien oder der Kunstschmiede, allen gleich ist das eigene typisch schwedische Design mit viel rot und wenig Schnick-Schnack. Besonders interessante Beispiele für das schwedische Kunsthandwerk sind die Erzeugnisse der Sami. Als ebenso ungewöhnliche wie schöne Spezialitäten der Sami gelten die typischen Messer und aufwendig mit Rentierhorn verzierte Trinkgefäße, außerdem schöner Leder- und Silberschmuck, der einfach anders aussieht, ohne dabei unangenehm auffällig zu sein. Das Zentrum des schwedischen Kunsthandwerks ist natürlich, wie könnte es anders sein, die schwedischste aller Provinzen des Landes, das wunderschöne Dalarna. Wer auf der Suche nach einem perfekten Souvenir ist, sollte besonders Mora, Leksand oder Rättwik ansteuern, in denen es nicht nur farbenfrohe Trachten zu bestaunen und erwerben gibt, sondern die auch noch direkt am schönen Siljan See liegen. Auch das berühmte Dala-Pferd, das Nationalsymbol der Schweden hat in Dalarna das Licht der Welt erblickt. Im Dorf Nusnäs, aber natürlich schon lange nicht mehr ausschließlich dort, wird es seit jeher hergestellt und macht sich von dort nicht selten auf die Reise in aller Herren Länder. Aber natürlich müssen Sie die kleinen Dörfer nicht bereisen, wenn Sie nicht möchten. Auch bei einem kurzen Wochenendtrip nach Stockholm oder eine andere schwedische Großstadt können Sie sich mit Mitbringseln aus dem Kunsthandwerk eindecken. Die Sjöjd spielt in ganz Schweden eine große Rolle, so dass in jeder größeren Stadt Geschäfte sind, die ein gut sortiertes Angebot an traditionellen Erzeugnissen des Kunsthandwerks anbieten. Auf Flohmärkten kann man teilweise echte Schätze finden, die Geschichten vom Schweden längst vergangener Zeiten erzählen.

Schöne schwedische Städte

2. Juni 2010

Zwei besonders sehenswerte Städte in Schweden sind Göteborg und Visby.
Visby ist eine mittelalterliche Schönheit. Dank Ihrer Sehenswürdigkeiten, wie der berühmten Ringmauer, nahm sie die UNESCO in die Weltkulturerbe-Liste auf. Im Mittelalter war sie eines der bedeutendsten Handelszentren der Hanse. Diese Blütezeit der Stadt hat ihre Spuren hinterlassen. So erinnert der Stadtkern von Visby an ein Freilichtmuseum.

Gerade im Sommer lockt die schwedische Metropole viele Besucher an. Wer es aber ruhiger mag, kann in den übrigen Monaten des Jahres die Stille in den Gässchen der Stadt genießen. Touristen haben in Visby keine Probleme, eine gemütliche Unterkunft zu finden. Außerhalb des Hotels oder der Ferienwohnung lernt man in den zahlreichen Restaurants und Bars die lokalen Spezialitäten kennen. Die interessanten Museen und Geschäfte der Stadt lassen Langeweile gar nicht erst aufkommen. Kultur-Interessierte können das gotländische Kunsthandwerk in Visby bestaunen.

Für einen Schweden-Urlaub in Göteborg empfiehlt sich der Dezember. Dann sind die Straßen durch zahllose Lichter hell erleuchtet und die Weihnachtsmärkte verbreiten eine weihnachtliche Stimmung. Wie in einem Märchen kommen sich zum Beispiel die Gäste des Weihnachtsmarkts im Vergnügungspark Liseberg vor. Er bietet unter anderem viele Shopping-Möglichkeiten für die Weihnachtseinkäufe.

Eine nicht minder attraktive Stadt ist Falun. Sie befindet sich in der Provinz Dalarna und ist für seine Kupfergrube bekannt. Die dortige Industrielandschaft ist so einmalig, dass sie zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Das Bergwerk von Falun blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück, die auf Führungen unter Tage beschrieben wird. Nach der Industriestadt benannte man das Falunrot, dass für die schwedischen Sommerhäuser charakteristisch ist.